Aktuelles


Touristisches Entwicklungskonzept "Todtmoos 2030"
Der Kur- und Wallfahrtsort Todtmoos im Südlichen Schwarzwald feiert 2018 sein 750 jähriges Jubiläum. Neben einem stolzen Rückblick auf die traditionsreiche Entwicklungsgeschichte und zahlreichen Veranstaltungen beschäftigt sich die typische Schwarzwaldgemeinde aber auch mit der Zukunft.

Nach einer öffentlichen Ausschreibung erhielt die dwif-Consulting GmbH den Auftrag, ein ganzheitliches, touristisches Entwicklungskonzept "Todtmoos 2030" zu erstellen. Wunsch der Gemeinde dazu war auch, den Altbürgermeister Wolfgang Heuschmid dazu mit einzubinden.

Wunschgemäß wurde in einen Lokalen-Agenda 21- Prozess die Bevölkerung mit eingebunden. Schwerpunktethemen waren nicht nur der Tourismusbereich, sondern auch die Bereiche Leben, Wohnen und Arbeiten.

Nach einer umfangreichen schriftlichen Einwohnerbefragung (Eigenimageanalyse) wurden die Ergebnisse in einer gut besuchten Auftaktveranstaltung in der Wehrtalhalle vorgestellt und über die weitere Vorgehensweise informiert. Nach einer gründlichen Bestandaufnahme wurde in einem "Zukunftsforum" Stärken und Schwächen und Leitbildansätze "Todtmoos 2030" ausführlich diskutiert. Die öffentliche Abschlusspräsentation findet im April 2018 statt, zuvor beschäftigt sich der Gemeinderat aber abschließend mit dem Entwurf des Entwicklungskonzeptes und dem darin enthaltenen Leitbild.


Erstmalig in pfälzischer Mundart: Touristische Leitbilder St. Martin – Kirrweiler, Südliche Weinstrasse
Bei der Erstellung der touristischen Entwicklungskonzepte der pfälzischen Weinbaugemeinden „St.Martin2030“ und „Kirrweiler 2026“ legten die beteiligten Arbeitskreise großen Wert auf die Bedeutung von Regionalität, Authenzität und besonders in diesem Zusammenhang auch auf ihre Muttersprache, dem „pälzischen Dialekt“. Dies führte dazu, dass die mit den Entwicklungskonzepten beauftragen Agenturen dwif/hpc die ganzheitlichen Leitbilder nicht nur im üblichen hochdeutsch zusammenfassten, sondern auch in pfälzisch übersetzen liessen. Begeistert wurde dies von der einheimischen Bevölkerung aufgenommen. In der Zwischenzeit fanden diese erstmals in pfälzer Mundart verfassten Leitbilder überregionale Aufmerksamkeit.

Wein-und Luftkurort St. Martin 2030 Leitbild: Wer mer sinn und was me sai wänn

Weinbau-staatl. anerkannte Fremdenverkehrsgemeinde Kirrweiler 2026: Wer simmer und was wemmer sei

Leitbild St. Martin 
Kirrweiler Plakat 


Haushaltskonsolidierung –  Streichkonzert bei „Freiwilliger Aufgabe Tourismus“ : Bedeutung Wirtschaftsfaktor Tourismus ausschlaggebend
mehr denn je stehen bei unausgeglichenen, kommunalen Haushalten oder notwendigen  Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen Einsparmöglichkeiten, zuerst bei den „Freiwilligen Aufgaben Tourismus“ im Vordergrund. In den meisten Fällen ist die Bedeutung des „Wirtschaftsfaktors Tourismus“ nicht bekannt. Verlässliche Angaben zum Stellenwert des Tourismus generell oder eine kommunale Kosten-Nutzenbilanz auf Basis der Gesamthaushaltsdaten oder Wirtschaftspläne fehlen.

Die dwif-Consulting GmbH hat für eine entsprechende Basis-Studie und HPC für die kommunale Kosten-Nutzenbilanz eine Methodik entwickelt, die individuell ortsbezogen folgende zwei Themenbereiche analysiert:

Untersuchung Wirtschaftsfaktor Tourismus:
Erfassung der touristischen Eckdaten, Ermittlung der touristischen Aufenthaltstage, touristische Umsätze in den unterschiedlichen Marktsegmenten und deren Bedeutung, Gesamtbruttoumsatz , Beschäftigungs- und Steuereffekte; Gesamtzusammenstellung mit ausführlicher Erläuterung.

Kommunale Kosten-Nutzenbilanz (Auswertung kommunaler Kennziffern):
Erfassung allgemeiner örtlicher Strukturdaten, Analyse Steuern und Tourismusabgaben, ganzheitliche Haushaltsanalyse aller Einzelpläne oder Produktbereiche-gruppen (Haushaltsplan mit Wirtschafts-plänen, Bilanzen etc.) , Ermittlung – Auflistung möglicher Produktbereichs - Schnittstellen Tourismus im Ertrags-Aufwandsbereich, Gesamtzusammenstellung Kosten-Nutzenbilanz, Kurzbewertung Bedeutung Wirtschaftsfaktor Tourismus

Aktuelle Untersuchungen
In den letzten Monaten wurden Untersuchungen zum Wirtschaftsfaktor Tourismus - kommunale Kosten-Nutzen-Bilanzen für die LEADER- Wattenmeer- Achter Gemeinden Baltrum, Borkum, Juist, Langeoog, Norderney, Spiekeroog, Wangerooge und Norden-Norddeich sowie für Erfurt, Rüdesheim am Rhein, Bad Salzdetfurth, Hochheim a.M. und Leinfelden-Echterdigen abgeschlossen. Aktuell in Bearbeitung sind die Haushaltspotentialanalysen für Endingen a.K., Bad Salzungen, Füssen und Ludwigsburg


Pechlaner /Hopfinger/Schön/Antz (Hrsg.), Wirtschaftsfaktor Spiritualität und Tourismus: Ökonomisches Potenzial der Werte- und Sinnsuche
Slow Tourism (deutsch. Langsamer Tourismus) ist ein seit Jahren bestehender Trend in der Reisebranche und stellt eine alternative Form des Reisens dar, die durch Langsamkeit, Nachhaltigkeit, Sinnhaftigkeit und Sinnlichkeit geprägt ist.

Die Sinnsuche ist das Trendthema- nicht nur im Urlaub. Der Wunsch, zu Ruhe zu kommen, zu entschleunigen und auch „Stille statt Sonne“ beschäftigen die Menschen in zunehmendem Maß. Gesucht werden Orte der Stille und der Andacht, meist sind es Kirchengebäude, die als Orientierungs- und Anziehungspunkte und oft als Leuchttürme in der Landschaft stehen.

Bundesweit haben Tourismusdestinationen, Religionsgemeinschaften und Kirchengemeinden die zunehmende Bedeutung der Spiritualität im Tourismus erkannt. Trotz der zukunftsträchtigen Entwicklungsmöglichkeiten für Kommunen und Tourismusdestinationen, die auf einen nachhaltigen Tourismus setzen, bleibt die meist ernüchternde Frage im Zusammenhang mit den kommunalen Finanzen nach der Wirtschaftlichkeit.

Das Buch „ Wirtschaftsfaktor Spiritualität und Tourismus “befasst sich ausführlich mit Entwicklungsmöglichkeiten und zeigt diese anhand von best-practise Beispielen auf. Unter dem Gesichtspunkt „Wirtschaftsfaktor“ werden mögliche Marketingspotentiale aufgezeigt und zur Umsetzung empfohlen.

http://www.esv.info/